Durch das Zusammenspiel unserer Ausbildungen wählen wir für jede Beschwerde die wirksamste Technik. Hier finden Sie alle Behandlungsformen unseres Teams zusammengefasst, mit einer ausführlichen Erklärung.
Osteopathie ist eine eigenständige Form der Medizin. Sie dient dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen. Dazu nutzt sie eigene Techniken, die mit den Händen ausgeführt werden. Die Osteopathie nimmt jeden Patienten als Individuum wahr und behandelt ihn in seiner Gesamtheit. Sie ist deshalb eine ganzheitliche Form der Medizin.
Ihre Kinder sind in unserer Osteopathie-Praxis so herzlich willkommen, wie unsere eigenen! Egal ob Verdauungsstörungen, Schlafprobleme oder unerklärbare Bauchschmerzen. Osteopathie ist oft eine kindgerechte Alternative, wenn die Schulmedizin keine eindeutigen Befunde oder schmerzfreie Therapien liefern kann. Mit der Osteopathie lassen sich viele Beschwerden ganz oft sehr einfach lösen. Und wir wissen, wie man die Kleinsten umfassend wahrnimmt und am besten mit ihnen umgeht! Wir sind darauf spezialisiert!
Die Chiropraktik ist eine alternativmedizinische Behandlungsmethode mit dem Ziel, die normale Beweglichkeit der Gelenke – besonders an der Wirbelsäule – wiederherzustellen. Dabei werden sowohl das gestörte Gelenkspiel als auch die Verschiebung berücksichtigt.
Chiropraktik in Heidelberg im Detail →Bei der Neuraltherapie, benannt nach ihren Entdeckern Ferdinand und Walter Huneke, wird ein örtliches Betäubungsmittel (Lokal-Anästheticum wie z. B. Procain) zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken an bestimmte Stellen des Körpers injiziert. Ziel dieser Behandlung ist es aus naturheilkundlicher Sichtweise, mittels der Injektion in die Haut, beispielsweise über Quaddelung, bestimmte Reflexzonen (die sog. Headschen Zonen) sowie gestörte Funktionen positiv zu beeinflussen. Das Anästhetikum soll helfen, das vegetative Nervensystem zu beeinflussen.
Dry Needling (trockenes Nadeln) ist eine relativ neue Therapieform zur Behandlung myofaszialer Triggerpunkte (MTrP) mittels steriler Einwegakupunkturnadeln. Da es sich beim Dry Needling um eine invasive Technik handelt, darf es in Deutschland nur von Ärzten oder Heilpraktikern praktiziert und als wirksame Ergänzung zu anderen Therapieverfahren und speziell zur manuellen Triggerpunkttherapie angewendet werden. Patienten mit chronischen oder auch akuten myofaszialen Schmerzen reagieren oft sehr gut auf die Anwendung von Dry Needling.
Die manuelle Therapie dient in der Medizin der Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln und Nerven). Sie ist der von Physiotherapeuten mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführte Teil der Manuellen Medizin und beinhaltet Untersuchung und Behandlungstechniken. In alternativmedizinischen Behandlungsformen wird darüber hinaus auch die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und von generalisierten Befindungsstörungen als manuelle Therapie verstanden.
Die Triggerpunkttherapie hat als Ziel die Beseitigung sogenannter „myofaszialer Triggerpunkte". Diese sind lokal begrenzte Muskelverhärtungen in der Skelettmuskulatur, die lokal druckempfindlich sind und von denen übertragene Schmerzen ausgehen können. Rund 80 bis 90 % der Schmerzsyndrome sollen auf derartige Muskulaturverhärtungen zurückzuführen sein. Die therapeutischen Möglichkeiten richten sich hauptsächlich auf die gezielte Reduktion/Deaktivierung der permanent kontrahierten Muskelfasern sowie die anschließende nachhaltige Prophylaxe dieser dauerhaft verkürzten oder fehlbeanspruchten (ungünstige Arbeitshaltung, mangelhafter Trainingszustand etc.) Muskeln.
Kraniomandibuläre Dysfunktion (Craniomandibuläre Dysfunktion, CMD) ist ein Überbegriff für strukturelle, funktionelle, biochemische und psychische Fehlregulationen der Muskel- oder Gelenkfunktion der Kiefergelenke. Man geht bei der Pathogenese der kraniomandibulären Dysfunktion von einer aufsteigenden und absteigenden Symptomatik aus. "CMD" lässt sich nicht unbedingt durch Schmerzen erkennen, es kann sich auch durch Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, Lichtempfindlichkeit, Panikattacken (Herzrasen) und Stress im Alltag bemerkbar machen. Die Kraniomandibuläre Dysfunktion wird deshalb in manchen Fällen durchaus auch als Ursache und Folge von Stress betrachtet. Im engeren Sinne handelt es sich dabei um Schmerzen der Kaumuskulatur („myofaszialer Schmerz"), Verlagerungen der Knorpelscheibe im Kiefergelenk („Diskusverlagerung") und entzündliche oder degenerative Veränderungen des Kiefergelenks („Arthralgie, Arthritis und Arthrose").
Bei der Craniomandibulären oder Craniofacialen Therapie werden die Gesichtsknochen und Gesichtsmuskeln, der Schädelknochen und die Verbindungen (Suturen), die Kiefergelenke und ihre Funktion sowie das Nervensystem im Kopfbereich untersucht und behandelt. Die Halswirbelsäule (Craniocervical) und der Brust- und Lendenwirbelbereich werden, falls nötig, mit einbezogen. Einige Anhaltspunkte für eine Craniomandibuläre oder Craniofaciale Behandlung können Kopfschmerzen, Migräne, Kieferprobleme, Mund- und Gesichtsbeschwerden, Tinitus und Ohrensausen, Konzentrationsstörungen, Schädelwachstumsstörungen, Schädeltrauma oder Schädel- und Gesichtsasymmetrie sein.
Diese Verfahren bietet Andreas Berndt als Ernährungsberater und Heilpraktiker an, einzeln oder begleitend zu einer osteopathischen Behandlung.
Die Blutegeltherapie gehört zu den ausleitenden Verfahren der Naturheilkunde und wird seit Jahrhunderten angewendet. Medizinische Blutegel geben beim Saugakt Wirkstoffe an das umliegende Gewebe ab, denen eine entzündungshemmende, gerinnungshemmende und schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben wird. Eingesetzt wird das Verfahren unter anderem bei Schmerzen, Arthrose, Tinnitus und Wundheilungsstörungen. Ob es für Sie infrage kommt, klären wir in einer ausführlichen Anamnese.
Beim Schröpfen werden Gläser auf die Haut aufgesetzt, in denen ein Unterdruck erzeugt wird. Das Verfahren zählt zu den ältesten Methoden der Naturheilkunde. Es wird eingesetzt, um die Durchblutung anzuregen, Verspannungen in Muskulatur und Bindegewebe zu lösen und über die Reflexzonen des Rückens auf den Gesamtorganismus einzuwirken. Geschröpft wird trocken oder blutig, je nach Befund und Zielsetzung.
Ausleitende Verfahren fassen naturheilkundliche Methoden zusammen, die den Körper dabei unterstützen sollen, Stoffwechselprodukte auszuscheiden und den eigenen Regulationsmechanismen wieder Raum zu geben. Blutegeltherapie und Schröpfen zählen dazu. Welches Verfahren im Einzelfall sinnvoll ist und ob es sich mit einer laufenden Behandlung kombinieren lässt, entscheidet sich nach einer ausführlichen Anamnese.
In der Ernährungsberatung schauen wir uns Ihre Ernährungsgewohnheiten gemeinsam an und entwickeln daraus Änderungen, die in Ihren Alltag passen, statt Sie an einen starren Plan zu binden. Sinnvoll ist das unter anderem bei Verdauungsbeschwerden und Unverträglichkeiten, bei Übergewicht sowie begleitend zu einer osteopathischen oder naturheilkundlichen Behandlung. Grundlage ist eine Ausbildung zum zertifizierten Ernährungsberater, ergänzt um die Erfahrung aus der Küche.
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